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Slava
Administrator


Anmeldedatum: 16.01.2007
Beiträge: 285
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 12:33    Titel: ip Antworten mit Zitat

Ok.
Ich werde noch ein wenig die mögliche technische Einsätze studieren.
Hauptfunktionalität von Forum-Software ist eigentlich von dem Jens sehr gut beschrieben worden und könnte schon als Hauptmenu für Pflichtenheft benutzt werden.

OT:
wegen ip-Adresse hat Simon wohl ein wenig übertrieben.
wenn hier die Ansprüche an die richtige deutsche Begriffe weiter steigen, dann muss ich wohl für immer meine Klappe halten. Laughing

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Jens
Administrator


Anmeldedatum: 05.11.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, als erster Entwurf für die Funktionsliste geht das schon durch. Das ganze braucht aber nochmal ne Revision wenn die anderen Bereiche durchgekaspert sind.

Ich versuch mich heute Abend mal am Bereich Artikelverwaltung. Mag wer anders das selbe machen für den Code-Schnippsel-Bereich?

Gruß Jens

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dr.e.
Moderator


Anmeldedatum: 04.11.2007
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jens,

ohne deiner Arbeit Geringschätzung zufließen zu lassen, aber ich habe das Gefühl, dass du Anforderungen mit Umsetzungen vermischt und das "Warum?" beim Thema Frameworks nicht verstanden hast.

Was passiert, denn du

Zitat:
Ich plädiere nach wie vor für die komplette Eigenentwicklung. Die ganzen Frameworks sind ja schön und gut, sie sind aber für unsere Zwecke IMHO auch zu komplex. Wir benötigen IMHO weder mehrstufige Controller-Hierarchien, noch benötigen wir komplexe Template-Systeme oder gar Taglibs.

komplett durchziehst, und dabei darauf achtest, dass du generischen, wiederverwendbaren Code erzeugst? Du baust dir im weitesten Sinne ein Framework. Das wird sicher im ersten Schritt nicht so mächtig sein, aber es wird genauso allgemein aufkommende Themen, wie die Abstraktion des Datenbankzugriffes o.ä., abdecken. Entwickelst du deine Software weiter wirst du schnell feststellen, dass mit jedem neuen Modul mehr Aufwand entsteht und man eine gemeinsame Basis für eben diese Themen schaffen muss. Denkt man dies zu Ende, führt der Weg direkt zu einem der genannten Frameworks und deren Techniken. Alles andere ist nur mehr oder weniger ästhetisches Gescripte, hat aber nichts mit den Anspruch zu tun, den du in deinen Anforderungen nennst: OOD/OOP.


_________________

Grüße,
Dr.E.
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Jens
Administrator


Anmeldedatum: 05.11.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

@dr.e:

Meine Anforderungen nennen kein perfektes OOD. Ich geb mich mit ner ganzen Nummer kleiner zufrieden. Und ja, dabei vermische ich auch noch Anforderungen und Umsetzung.

Warum Leute Frameworks entwickeln habe ich schon verstanden. Ich verstehe auch, wenn Leute mit dem notwendigen Know-How und entsprechender Manpower eines einsetzen.

M.E. fahren wir bezogen auf das konkrete Projekt - und den Begriff meine ich jetzt nicht bezogen auf den Software-Entwicklungsprozess, sondern auf das Endprodukt - besser, wenn wir aus fachlicher Sicht evtl. suboptimalen Code in Kauf nehmen.

Ich kenne unser Know-How und unsere Manpower, und auf Basis dieser Informationen kann ich Dir garantieren, daß der Einsatz eines fremden Frameworks uns unnötige zeitliche Nachteile bringt. Mit dem was wir zur Verfügung haben, ist jedes bisschen OO schon grenzwertig genug.

Das mein Weg langfristig der aufwändigere ist, ist mir dabei bewusst. Ich müsste nur einem Teil unserer Entwickler erstmal Grundkenntnisse in OOD verschaffen, bevor ich den Lernaufwand, den es bedeutet ein fremdes und komplexes Framework zu durchschauen und richtig einzusetzen, überhaupt abverlangen kann. Einen weniger komplexen Ansatz kann ich in dagegen kürzerer Zeit vermitteln und bin daher in der Lage, schneller erste Ergebnisse vorzuweisen.

Wenn dann weitere Ausbaustufen aufgrund des größeren Entwicklungsaufwandes länger auf sich warten lassen, dann kann ich damit eher leben, als wenn ich jetzt lange auf die ersten Ergebnisse warten soll.

Gruß Jens

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Slava
Administrator


Anmeldedatum: 16.01.2007
Beiträge: 285
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

an dieser Stelle, will ich dem Dr.e. recht geben.
jeder von uns hat schon ein paar Tricks auf dem Lager, wie man ein Projekt macht.
Die Frage ist, ob jeder, der mitmacht auch mit dem code und dem konzepten zu recht kommt.
Ich habe heute noch mal mit ZendFramework beschäftigt.
Ich hasse und liebe dieses Ding gleichzeitig. Sehr viele nutzliche Klassen unter einem Dach: DB, Filter, Cach, Validate, ACL, Translate
Webservice soap, rss, rest und implementationen für google, yahoo und andere bekannte webservice.
Routing von ZendFramework ist sehr flexibel, und lässt ein projekt auch ohne mod_rewritte machen.
die Interface und abstracte Klassen, lassen die fremde bibliotheken einbinden.
Die Dokumentation in mehreren Sprachen ist sehr umfangsreich und am meistens verständlich, was natürlich PEER-Bibliothek mit ihren Doku in schatten stellt.
Würden wir zwischen uns einen erfahrenen ZendFramework-Proffi haben, würde ich ohne überlegen der Projekt mit ZendFramework machen.

soll es aber bei Projektbeteiligten die Probleme mit fertigen Framework geben, dann würde ich aber doch an Meinung von @Jens halten und eine neu Implementierung mitmachen.

Andere seits bin ich nicht wirklich damit zufrieden und würde doch besser eine Einarbeitunszeit in andere Frameworks in Anspruch nehmen.
In jedem fall finde ich es besser wenn wir zusammen ein Antwort auf eine Frage in gutem Doku suchen, als wenn wir selbst diese Doku entwickeln müssen und den Anfängern die Tutorials dafür schreiben (die letzte könnte man schon machen, aber in dem fall, dass wir ein Super-Ding geschrieben hätten).

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Jens
Administrator


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Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt würde ich mir mal gerne die Meinungen der anderen - speziell von Stiffler und Simon - dazu anhören.

Irgendwie müssen wir ja nun endlich mal auf einen Zweig kommen, der uns als Entwicklungsteam auf einen vernünftigen Weg führt. Wenn wir da noch weiter an der einen Entscheidung rum krepeln wollen, diskutieren wir doch bis Weihnachten.

Viel wichtiger wäre in meinen Augen eigentlich die Formalisierung der Projektziele und die Benennung konkreter Zuständigkeiten gewesen.

Gruß Jens

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Simon W.
Anti-verdenglischungs-Abgeordneter


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BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lange Einarbeitungszeiten sollten wir meiner Meinung nach vermeiden. Was wir benötigen, ist ja eine generelle Schnittstelle zur Benutzerverwaltung, zu HTML-Vorlagen, Sprachen und zur Datenbank. Andere Zusatzfunktionen wie soap oder rss sind vorerst unwichtig und können ja auch speziell an den entsprechenden Stellen eingebunden werden.
Soll heißen: wenn fremdes Framework, dann möglichst ein leicht verständliches und übersichtliches, das uns einfach nur mit diesen Grundfunktionen versorgt. Jetzt ist Stiffler dran Smile

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dr.e.
Moderator


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Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: Di 20 Nov, 2007 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

nur um das nochmal zu bekräftigen: für ein derartiges Projekt stehe ich als beratende Ressource (und sicher auch als Entwickler für Spezialsachen) voll zur Verfügung. Aber wie gesagt, ich kann mich nur anbieten und möchte mich keinesfalls aufdrängen.


_________________

Grüße,
Dr.E.
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Slava
Administrator


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Beiträge: 285
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2007 16:25    Titel: So Antworten mit Zitat

Simon W. hat Folgendes geschrieben:
Soll heißen: wenn fremdes Framework, dann möglichst ein leicht verständliches und übersichtliches, das uns einfach nur mit diesen Grundfunktionen versorgt. Jetzt ist Stiffler dran Smile


Für verständliches Framework habe ich nichts dagegen, aber wenn ein Framework mehr als nur Grundfunktionen bietet, kann ich eigentlich nichts dagegen haben.
Ich habe gestern mit Stifler kommunitiert und hoffe, dass er bald seine Meinung ausspricht.
So wie es aussieht hat er kaum Interesse ein neuer Forum zu schreiben, da es schon genug fertige Foren gibt, aber lassen wir uns überaschen.
Lange können wir aber nicht warten und müssen bald eine Entscheidung treffen.
Also haben wir in Moment Simon und Jens, die für eine Eigene bzw leicht verständliche Framework, der unseren kleinen Bedürfnissen entspricht.
dann haben wir mal mich, mit einer Maximum-Theorie und den Dr.e. der gerne sein Wissen und Framework bereitstellt und die Hilfe bei Entwicklung anbietet, im Fall, dass wir für sein Framework entscheiden müssen.

Mein Vorschlag wäre, dass wir innerhalb von 5 Tagen eine Entscheidung treffen, wie wir es technisch machen.
1) Wie soll es Modular aussehen, dass wir uns Morgen ein neuer Modul schreiben können.

2) Wie soll die Model, Controller und View getrennt sein

3) Wie soll die Software dynamisch entscheiden können welcher Modul, Controller und Aktion sie an Hand von Requestvariablen aufruft (also Dispatching).

4) ein passender rudimentäre Beispiel erstellen, der diese Mechanismen von den anderen Testen lässt.

5) PHP ab Version 5.0 ist Voraussetzung.
php4 wird nur Aussnamefällen bei den fremden Klassen, die nie vererbt werden und für ein gekapselter Funktionalität dienen zugelassen.
Der Grund für diese Entscheidung ist leicht zu verstehen, da bei
php-4 wird keine Update mehr geben und nur php5 und php6 wird weiter von PHP-Entwickler verfolgt.
6) Die Verteilung von Aufgaben muss leicht definiert sein und zwar so, dass der Programmierer ohne weiteren Gedanken an Hand von kleinem Kommentar seine Implementation direkt als eine Klasse oder Funktion beschreiben könnte

etwa so
//bitte implementieren Einfügen von Daten
// ein paar hinweise für die klassen und funktionen die er intern benutzen könnte
public function einfuegen()
{
//Simon macht hier weiter
}
oder ähnliche vorgefertigte Beschreibungen für die interface oder Klassen die überschrieben sein müssen.
-------------

das bedeutet nicht, dass jeder für sich was erstellen muss und den anderen präsentieren, sondern wir können zusammen an die Problem gehen.

So wie es in Moment aussieht hat in diesen Punkten Dr.e. was zu bieten, mit der Ausnahme, dass seine Bibliothek nicht wirklich php5 reif ist und wird von den anderen als kompliziert bezeichnet.
Dann hat auch Jens eine UML vorgelegt, die ich für besseren Verständnis zum testen brauche und würde sich auf eine Demoversion freuen.

Wenn es erwünscht wird, dann kann ich natürlich auch was zusammenbasteln, aber jedes mal, wenn ich so ein MVC entwickeln versuche, dann denke ich mir "warum ich das zum Teufel mache, wenn fast dasselbe in ZF oder cakePHP schon implementiert ist"

Also bitte ich um die konkrete Vorschläge, die oben aufgelisteten entsprechen (bzw die Wiedersprüche).


_________________

Slava

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dr.e.
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Anmeldedatum: 04.11.2007
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: Mi 21 Nov, 2007 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Slava,

du meinst das sicher so, eber ich möchte das nochmal korrigieren:

Zitat:
So wie es in Moment aussieht hat in diesen Punkten Dr.e. was zu bieten, mit der Ausnahme, dass seine Bibliothek nicht wirklich php5 reif ist


Das Framework ist definitiv "reif" für PHP 5 und wird auch auf mehreren Servern produktiv in der Version für PHP 5 eingesetzt. Einziges Manko ist, dass ich nicht alle Features von PHP 5 nutze, was an vielen Stellen aber auch designtechnisch nicht notwenig ist, weil das Design es nicht braucht.


_________________

Grüße,
Dr.E.
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